Der vielleicht beste Kompromiss aus allen Farblaser-MFPs!

Wie passen die Worte „der beste“ und „Kompromiss“ in den gleichen Satz? Obwohl der große Farblaser-MFP von Brother mit der Bezeichnung MFC-9332cdw in keiner Disziplin der beste ist, könnte es doch der beste Allrounder sein. Denn, wie dieser noch ausführlichere Testbericht als bisher zeigen wird, vereint dieser Drucker viele Stärken der Konkurrenzmodelle mit nur geringen Nachteilen. Außerdem haben wir unser Testverfahren um gleich zwei neue Tests ergänzt: Neben der Duplexgenauigkeit messen wir nun auch noch das Verhalten mit außergewöhnlichen Papierdicken.

Gesamtansicht des Brother MFC-9332CDW aus unserem Test

Hier steht unser Testgerät: Der Brother MFC-9332 CDW. Auch bei Brother hat man mittlerweile recht moderne und vor allem schlichte Designs, die mir gefallen.

Inhaltsverzeichnis

  1. Der vielleicht beste Kompromiss aus allen Farblaser-MFPs!
  2. Ausstattung und die verwandten Geräte
  3. Das Design wird moderner!
  4. Touchscreen-Display mit versteckter Tastatur
  5. Die Druckergebnisse: Was kann er wirklich
  6. Schwarz-Weiß-Druckergebnisse
  7. Auch die Farbdrucks können sich sehen lassen.
  8. Die Farbkopien überzeugen – ein Fotodrucker ist er nicht
  9. Das heikle Thema: Scan- und Kopierausrüstung
  10. Duplex-Genaugikeit
  11. Sorgt starkes Papier für Probleme?
  12. Druckgeschwindigkeit leider nicht erreicht
  13. Lautstärke-Messung
  14. Druck- und Folgekosten
  15. Freunde von Fremdtonern kommen auf Ihre Kosten!
  16. Brother MFC-9332cdw vs. Dell E525w vs. HP M277dw
  17. Vorteile
  18. Nachteile
  19. Ein hervorragender Drucker, wenn…
  20. Bewertung des Brother MFC-9332cdw

Ausstattung und die verwandten Geräte

Beinahe schon täglich fragt mich einer von euch in einem Kommentar noch dem Brother MFC-9142cdw. Es gibt auf der Seite zwar einen veralteten Artikel zum 9140, zum 9142, konnte man bisher allerdings nichts finden. Letzterer ist aber sehr eng mit dem hier getesteten 9332cdw verwandt. Zur einfacheren Darstellung hier eine Tabelle mit allen Features der Modelle:

FeatureBrother MFC-9142cdnBrother MFC-9332cdw
(dieser Testbericht)
Brother MFC-9342cdw
3-in-1jajaja
Faxjajaja
WLANneinjaja
USB-Host*neinjaja
Duplex-ADFneinneinja

* Der USB-Host ist die Möglichkeit USB-Sticks am Drucker anzuschließen und direkt von dort zu drucken, er hat nichts damit zu tun, wie man den Drucker mit dem PC verbindet.

Wenn man sich die Tabelle anschaut, kann man denke ich nachvollziehen, warum ich mir den 9332cdw und nicht den 9142cdw als Testgerät habe zukommen lassen. Mit der WLAN-Funktion ist er besser mit den Hauptkonkurrenten HP M277dw und Dell E525w vergleichbar. Der 9342cdw wäre mit dem Duplex-Scanner zwar auch interessant, aber nicht wirklich mit den Konkurrenz-Druckern vergleichbar. Der einzige Konkurrenz-Drucker mit Duplex, den wir bisher getestet haben war der Dell H625cdw, den wir als Business-Drucker deklariert haben.

Das Design wird moderner!

Noch vor einiger Zeit habe ich die Designs der Brother-Geräte regelmäßig kritisiert. Und wer ältere Brother-Geräte kennt, wird das wohl sehr gut nachvollziehen können. Aber seit einger Zeit tut sich da etwas und auch dieser MFC-9332cdw gefällt mir gut. Er ist zwar etwas globiger als die Haupt-Konkurrenten von HP und Dell, aber aber immer noch deutlich kleiner als ein „richtiger“ Business-Drucker. Trotzdem versteckt sich im Gerät eine 250-Blatt-Papierschublade, was ich sehr lobenswert finde.

Touchscreen-Display mit versteckter Tastatur

Display und Tastatur des Brother MFC 9332cdw

Oben das Display im Normalbetrieb, unten wird zusätzlich die Tastatur angezeigt, wenn diese nötig ist.

Sehr gut gefällt mir auch, dass man auf den ersten Blick außer dem Touchscreen-Display nicht sehr viele Bedienelemente sieht. Somit wirkt die Oberfläche sehr aufgeräumt. Auch wenn das Display aktiv ist, wird die Hardware-Tastatur rechts davon nur beleuchtet, wenn hier auch eine Eingabe möglich ist. Im Normalfall bedient man den Drucker nur mit dem Display, das klappt ziemlich gut. Selbst Scrollen geht auf dem Display ungewohnt gut – aber keinesfalls vergleichbar mit einem gängigen Smartphone.

Die Druckergebnisse: Was kann er wirklich

Design, Austattung und Features sind ja schön und gut, aber das wichtigste bei einem Drucker sollte doch eigentlich die Druckqualität sein. Daher haben wir ihn wie immer durch die folgenden Test-Szenarien geschickt. Neben dem neuen Lautstärken-Test ist jetzt auch noch der ganz neue Duplex-Ausrichtungs-Test und der Test für außergewöhnliche Papierstärken dabei.

Schwarz-Weiß-Druckergebnisse

Schwarz-Weiß-Druck-Test

Links der Originaldruck, rechts die Kopie. Leichte horizontale Streifen sind erkennbar, generell ist der Kontrast aber gut.

Der S/W-Druck verläuft prinzipiell gut, aber zwei kleine Mankos gibt es. Es gibt eine ganz leichte horizontale Streifenbildung und einen sehr geringen Kontrast zwischen den ersten beiden Schwarztönen (von oben links). Trtozdem sollte die Qualität wohl für 99% der Anwendungen ausreichen.

Auch in der Kopie, rechts im Bild, zeigen sich die gleichen Fehler. Das ist auch kein Wunder, den beider Kopie eines Ausdrucks verdoppeln sich die Fehler, die schon beim ersten Durchgang da waren. Wir sehen jetzt eine ausgeprägtere Streifenbildung, beim Kontrast hat sich dagegen nichts mehr verändert.

Auch die Farbdrucks können sich sehen lassen.

Fardruck Brother 9332cdw vs. Dell E525w

Hier der Testausdruck in Farbe. Dieses mal links hier getestete Brother MFC-9332cdw, auf der rechten Seite der Dell E525w als Referenz.

Als Referenz für den Farbdruck habe ich einmal den Konkurrenten Dell E525w herangezogen, der eine wirklich exzellente Druckqualität besitzt. Dieser ist rechts im Bild zu sehen, links ist der aktuelle Testdruck des Brother-Druckers. Direkt fällt auf, dass die Farben etwas schwächer sind, die Rot- und Gelb-Töne leuchten bei weitem nicht so stark wie beim Wettbewerb. Außerdem erkennt man (fünfte und sechste Box von oben) auch wieder eine leichte Streifenbildung. Die beiden Grüntöne sind zu dicht beeinander, was vor allem im Vergleich mit dem Dell-Drucker sehr stark auffällt. Trotzdem sind all das wieder Kleinigkeiten, die im Alltag sicher nicht so stark auffallen, wie in dieser Side-by-Side-Anordnung.

Die Farbkopien überzeugen – ein Fotodrucker ist er nicht

Fardruck vs Farbkopie des Brother MFC-9332cdw

Links erneut der Originaldruck, rechts die Kopie davon. Das Farbkopier-Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen, lediglich die Fehler, die bereits beim Druck vorhanden sind, sind auch in der Kopie zu sehen.

Nun nicht mehr der Vergleich mit der Konkurrenz, sondern links der Orignaldruck und rechts die Kopie. Sehr lobenswert ist, dass hier nahezu keien Farbverschiebungen stattfinden. Lediglich die Fehler dievorher schon da waren sind auch wieder in der Kopie zu finden. Wie auch bei der S/W-Kopie zeigen sich wieder eingie Querstreifen, die denke ich durchaus zu verschmerzen. Insgesamt ist das Kopierergebnis noch sehr brauchbar, wenn auch nicht so exzellent wie z. B. kürzlich getesteten [peramlink id=“835″]H625cdw[/permalink].

Fardruck Vergleich

Auch in den Pastell-Tönen des Fotodrucks erkennen wir wieder leichte Streifen. Links der Brother, rechts erneut der Dell E525w.

Natürlich ist ein Laserdrucker kein Fotodrucker, aber ab und zu für ein Foto herhalten, soll er eben doch. Dazu habe ich wieder den Dell E525w als Referenz genommen, wieder auf der rechten Seite zu sehen. Beim Brother MFC-9332cdw (links) leuchten die Farben in beiden Bildern deutlich weniger als beim Dell. Insgesamt sind beide Bilder etwas dunkler. Im unteren Bild sind die Farben zwar ebenfalls weniger strahlend, die Rottöne aber deutlich wärmer als beim Dell.

Das heikle Thema: Scan- und Kopierausrüstung

Seit meinem Testbericht zum HP M277dw in dem die sehr schlechte Ausrichtung beim Scannen und Kopieren bemängelt habe, erhalte ich viele Anfragen zu dieser Thematik bei anderen Druckern. Gerüchten zufolge hat HP das Problem mittlerweile im Griff, da ich seit meinem Test allerdings keinen solchen Drucker gesehen habe, kann ich nichts dazu sagen. Was ich allerdings berichten kann, ist dass die Ausrichtugn beim Brother hervorragend ist:

Test der Ausrichtung beim Scannen und Kopieren

Sehr gute Ergebnisse in diesem Test, in dem wir die Ausrichtung beim Scannen und Kopieren testen!

Zwar wird schon beim Original-Druck recht viel vom Dokument beschnitten, aber bei beiden Kopien ist die Ausrichtung einwandfrei. Bei der Flachbett-Kopie gibt es keinen messbaren Fehler. Bei der Kopie mit dem ADF (automatischen Dokumenteneinzug) gibt es eine messbare Abweichung zum Rand von 0,5mm zwischen oben und unten. In unserem Bild erkennt man es daran, dass ganz rechts unten das Papier etwas früehr aufhört als oben. Was in dieser Anordnung recht deutlich zu erkennen ist, erkennt man mit bloßem Auge im Normalbetrieb definitv nicht. Die Druckanordnung ist also einwandrei.

Duplex-Genaugikeit

Ein ganz neuer Test, den es bisher noch nicht bei uns gab: Wie genau ist der Duplex-Druck. Hierzu habe ich auf der rechten Seite des Dokumentes sowohl oben als auch unten den Abstand zum Rand gemessen – und das sowohl auf der Vorderseite als auch auf der Rückseite. Die Meßergebnisse liegen sehr nach beieinander:

DruckVorderseiteRückseite
Oben4,0mm3,9mm
Unten3,9mm3,7mm

Die Tabelle zeigt, dass sowohl der Druck auf der Vorderseite als auch auf der Rückseite sehr gerade sind. Vorne gibt es lediglich 0,1mm Verschiebung zwischen unten und oben. Auf der Rückseite ist diese mit 0,2mm zwar doppelt so hoch, aber damit immer noch deutlich unter dem, was man mit bloßem Auge wahrnehmen könnte. Nicht nur sind vor und Rückseite gerade, sondern auch nahezu an der selben Position. Die Duplexgenaugigkeit ist also sehr gut.

Sorgt starkes Papier für Probleme?

Testdrucke mit verschiedenen Papierstärken

Ganz neu bei uns: Wir verifizieren die Druckeigenschaften mit verschiedenen Papierstärken und einem Briefumschlag.

Über den Einzelblatt-Einzug können laut Datenblatt bis zu 163g/m² starke Papierbögen eingelegt werden. Um das zu testen, habe ich eine neue Testreihe gestartet. Ich bedrucke verschieden starke Papiere, sowohl im Simplex-Modus, wie auch im Duplex-Modus und messe die Genauigkeit und Ausrichtung.

Wie auch beim Duplex-Test geben die Werte an, wie nahe die obere Rechte Kante und die obere linke Kante vom Rand entfernt sind. Je näher alle Werte beeinander sind, desto besser. Werte die ich dabei als gut empfinde habe ich grün markiert, Werte, die ich als schlecht empfinde rot.

DickeVorderseite/SimplexRückseite/Duplex
ObenUntenObenUnten
120g/m²5,6mm5,8mm6,5mm2,7mm
160g/m²5,5mm5,2mm3,5mm2,0mm

Wie man der Tabelle entnehmen kann, sind die einseitigen Dokumente bzw. die Vorderseiten der Duplex-Drucke einwandfrei, Duplex-Ausdrücke mit dickem Karton führen dann allerdings zwangsläufig zu Verschiebungen. Interessanter Weiße war die Abweichung mit 3,8mm beim 120g-Papier stärker als beim 160g-Papier mit 1,5mm. Das zeigt denkte ich einfach, dass es beim Einzelblatt-Aufzug auf viele Faktoren ankommt und die Qualität stark schwankt.

Druckgeschwindigkeit leider nicht erreicht

Auch wenn der Drucker laut Datenblatt 22 Seiten pro Minute schaffen soll, kam ich leider nicht auf dieses Ergebnis mit unserem Standard-Testdokument. Immer wenn eine Grafik gedruckt werden soll, merkt man, dass der Drucker ewig lange beim „Datenempfang“ verhart, bevor er die jeweilige Seite zu drucken beginnt. Das habe ich sowohl auf Windows, als auch auf Mac (dort mit drei verschiedenen Treibern) getestet und mit drei verschiedenen Anschlussmethoden (LAN, WLAN, USB). In allen drei Tests konnte ich mit meinem Testdokument genau 8 Seiten pro Minute. Nur wenn ich reine Textdokumente ohne Grafiken gedruckt habe, konnte ich die angegeben 22 Seiten in einer Minute erreichen. Da hätte ich von einem Drucker in dieser Preisklasse deutlich mehr erwartet. Die Konkurrenten schneiden hier viel besser ab.

Lautstärke-Messung

Selbstverständlich habe ich mit meinem neuen Lautstärke-Messgerät auch wieder die Lautstärke gemessen. Im Druck ist er zwar nicht lauter als andere Drucker, mir fällt aber auf, dass die Abkühlphse sehr lange ist:

ModusLautstärkeDauer
Druck55dBnur während des Drucks
Abkühlphase 150dBca 15s
Abkühlphase 236dB7:45min
Messung der Lautstärke des Druckers

Die Lautstärke ist zwar nicht höher als bei anderen Druckern, aber die Abkühlphase dauer sehr lange (gemeßen 7:45 Minuten).

In der zweiten Abkühlphase ist der Drucker zwar deutlich leiser als beim Druck (36dB vs 50dB), aber immer noch deutlich lauter als ein ruhiger Raum (ca. 18dB). Mit 7:45min finde ich diese Abkühlphase extrem lange. Zum Vergleich: der zuletzte getestete Profi-Drucker Dell H625cdw hat lediglich 90 Sekunden lang abgekühlt.

Druck- und Folgekosten

Ein sehr spannendes Kapitel habe ich mir mal wieder für den Schluss aufgehoben. Wie schlägt sich der Brother wenn es um die Druckkosten geht. Ein Originaler Schwarz-Toner (Brother TN-242B) kostet (heute, also im März 2016) ca. 53€ und soll 2.500 Seiten reichen. Hiermit wären wir also bei 2,12 Cent pro Seite. Das ist ein guter Wert, die Konkurrenz von Dell liegt bei über 3 Cent, bei HP zahlt man mindestens 2,6 Cent. Der Satz-Original-Farbtoner kostet ca. 162€ und soll 1.400 Seiten reichen, also etwa 11,6 Cent pro Seite. Auch das liegt etwas unterhalb der Konkurrenz.

4 Toner des MFC-9332cdw

Zum Wechsel der Toner wird der komplette Drucker in der Mitte „aufgeklappt“. Die 4 Toner sind nun hintereinander angeordnet.

Freunde von Fremdtonern kommen auf Ihre Kosten!

Da ich weiß, dass Fremdtoner unter euch durchaus beliebt sind, kann ich euch eine erfreuliche Mitteilung machen. Für den 9332cdw gibt es eingie Fremdtoner. Am Beispiel des Herstellers Logic-Seek kostet das komplette 4er-Set nur rund 70 Euro und soll 2.500 Seiten (schwarz) halten, bzw. 2.200 (Farbe). Das ergigt dann theoretische Seitenkosten von 0,7 Cent in s/w und 2,4 Cent in Farbe. Das klingt doch nicht verkehrt!

Brother MFC-9332cdw vs. Dell E525w vs. HP M277dw

Bevor ich im Fazit nocheinmal genauer auf die Vor- und Nachteile eingehe möchte ich hier nochmal kurz auf den „Battle der Königsklasse“, also der Farb-MFPs eingehen. Die drei am meisten nachgefragten (laut euren Kommentaren und Emails) Drucker sind dieser Brother MFC-9332cdw (bzw. der 9142cdn, wenn man auf WLAN verzichten kann), der Dell E525w und der HP M277dw:

  • Beim HP gab es die Probleme mit der Ausrichtung beim Scanner. Ob diese nun gelöst sind, weiß ich bis heute nicht. Außerdem sind die Toner beim HP ziemlich teuer und selbst Alternativtoner sind nciht wirklich günstig. Dafür ist die Druckqualität top.
  • Beim Dell ist die Druckqualität ebenfalls hervorragend. Günstige Alternativtoner sind mittlerweile vorhanden. Einziger Nachteil: Dem Dell fehlt eine Duplex-Funktion
  • Beim Brother gibt es sowohl Duplex als auch günstige (Alternativ-)Toner. Die Nachteile sind dagegen eine langsame Druckgeschwindigkeit unter Realbedingungen und eine lange deutlich hörbare Abkühlzeit. Die Kopierausrichtung ist ausgezeichnet.

Noch mehr zu diesem Dreikampf gibt es im Fazit zu lesen, hier ersteinmal die Liste der Vor- und NNachteile:

Vorteile

  • gute, aber nicht hervorragende Druckergebnisse
  • sehr guter Scanner und Kopierer, hervorragende Ausrichtung
  • geringe Druckkosten mit Original-Tonern
  • hervorragende Druckkosten mit Alternativ-Tonern
  • sehr gutes Austattungs-Niveau (WLAN, Duplex, etc.)
  • sehr genauer Duplex-Druck (mit Normalpapier)
  • guter Simplex-Druck von starkem Papier (120g, 160g)
  • große 250-Blatt-Papierschublade

Nachteile

  • im Praxisnahen Test die Druckgeschwindigkeit nicht erreicht (nur 8 S./min)
  • Drucker läuft fast 8 Minuten nach dem Druck nach (ca. 36dB)
  • Duplex-Drucke mit starkem Papier verdreht
  • verglichen mit HP und Dell etwas blassere Farben
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Ein hervorragender Drucker, wenn…

Im Titel zu diesem Testbericht habe ich schon gesagt, dieser Drucker könnte der beste Kompromiss sein. Warum ein Kompromiss? Perfekt ist er nicht. Die Druckqualität ist bei den beiden Konkurrenten Dell E525w und HP M277dw besser und diese sind im realitätsnahen Betrieb schneller als der Brother (es sei denn man druckt ausschließlich Text). Aber dennoch bringt der Brother zwei sehr große Vorteile gegenüber den anderen beiden Druckern mit. Er hat eine Duplex-Funktion (der Dell nicht). Und er scannt und kopiert nahezu perfekt gerade (der HP nicht). Außerdem sind die Druckkosten im Rahmen, weiterhin gibt es Alternativtonern mit denen das Drucken spottbillig wird. Anmerken sollte man noch, dass der Drucker recht lange abkühlen muss (mit 36dB deutlich hörbar). Trotz aller kleinen Nachteile ist der Drucker sicher für viele die beste Wahl. Das Preis/Leistungs-Verhältnis stimmt auf jeden Fall!

Bewertung des Brother MFC-9332cdw

  • Druckqualität85%
  • Druckgeschwindigkeit70%
  • Betriebskosten95%
  • Preis/Leistungsverhältnis90%
  • Gesamt-Bewertung85%
Erklärungen zu den Bewertungen.
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5 Anmerkungen

  1. Norbert sagt:

    Hallo,
    läßt sich die Bläße durch Menüeinstellungen (Sättigung)nicht reduzieren?

    Gru?
    Norbert

  2. Monika Bär sagt:

    Hallo, ich arbeite seit etwa 1 Jahr mit dem Drucker, komme mit den „Einschränkungen“ klar, Kühler ist recht laut und Nachlaufzeit richtig lang. Nun stanzt der Drucker in regelmäßigen Abständen links tiefe Markierungen in das Papier, die Drucke sind nicht mehr einsetzbar. Habe leider erfolglos nach Lösungen für diesen Mangel gesucht. Schade.

  3. Leon sagt:

    Sehr schöner Test. Für zukünftige Tests wäre es schön noch auf die Folienbedruckbarkeit einzugehen. Schrift, Farbgrafiken. Oft findest man nichts dazu MFC-9342CDW, kann es aber trotzdem oder es ist nicht möglich z.B beim Dell.

  4. Fabrice Kurek sagt:

    Hallo Etienne,
    Hab den Brother MFC-9332 DWG gefunden, bitte trotzdem um Beantwortung meiner Fragen in der Mail vor paar Minuten & Rat zwischen dem und dem Dell H625MFC

    Danke
    MfG
    Fabrice Kurek

  5. Fabrice Kurek sagt:

    Hallo Etienne,

    Ich habe keinen Test vom DELL H 825 cdw gelesen.
    Haben Sie diesen nicht gemacht, wäre bestimmt interessant zum H 625 cdw den ich mit viel Begeisterung gelesen habe.

    MfG
    Fabrice Kurek

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