Ich will drucken. Basta.

Der HP LaserJet Pro P1102w ist der unkomplizierteste Einstieg in die Welt der Laserdrucker. WLAN sei Dank wird auch die Standortwahl noch unkomplizierter. Wer vor allem viel Text zu drucken hat, trifft mit dem kleinsten HP eine gute Wahl. Soweit die Theorie, wie der kleine LaserJet von HP sich in der Praxis schlägt verrät unser heutiger Bericht.

HP Laserjet P1102w Testgerät

Unser Testgerät steht bereit: Klar zu erkennen ist das offene Papierfach. Eine geschlossene Papierschublade gibt es beim kleinen HP leider nicht.

Inhaltsverzeichnis

  1. Ich will drucken. Basta.
  2. Sie müssen nicht im Großbüro sitzen, um in den Genuss der Qualität eines Laserdruckers zu kommen.
  3. Praxistest: Druckqualität bei Graustufen extrem gut
  4. Wer ist die Zielgruppe? Ideal für Studenten und Akademiker
  5. Hat, was man braucht – hat nicht, was man ohnehin nicht braucht.
  6. Was zahlt man denn für den Druck?
  7. Die Installation ist eigentlich ganz einfach – aber die Anleitung wohl eher ein Witz…
  8. Vorteile
  9. Nachteile
  10. Fazit: Der Drucker zum Drucken.
  11. Bewertung des HP LaserJet Pro P1102w

Sie müssen nicht im Großbüro sitzen, um in den Genuss der Qualität eines Laserdruckers zu kommen.

Vorbei sind die Zeiten, in denen Laserdrucker den großen Konzernen vorbehalten waren. Dieser Drucker eignet sich für alle, die Texte drucken und dabei Wert darauf legen, dass auch ein mehrseitiges Dokument schnell aus dem Drucker kommt. Mit angegebenen 18 Seiten / Minute und rund 8,5 Sekunden Wartezeit bis zum ersten Druck, erfüllt der kleine HP genau das. In unseren Praxistest konnte der Drucker diese Zeiten bestätigen. Über WLAN angeschlossen (mehr dazu im Kapitel Installation) dauerte es zwar knapp 10 Sekunden bis zur ersten Seite, aber danach schaffte er exakt 18 Seiten pro Minute. Neben der Schnelligkeit hat der Drucker auch noch einen weiteren Vorteil vor den preislich ähnlich liegenden Tintenstrahl-Drucker. Die Ausdrucke sind in gewohnter Laserdrucker-Qualität deutlich kräftiger und kontrastreicher, als man das von den Tintenstrahlern gewohnt ist. Aber nicht nur mit Tintenstrahlern, sondern auch mit den anderen Laserdruckern kann er es aufnehmen, wie das folgende Kapitel Druckqualität zeigt.

Praxistest: Druckqualität bei Graustufen extrem gut

Graustufen-Test Laserjet P1102w

In unserem Graustufen-Test (das Testblatt zeigt bereits den zukünftigen Namen dieser Webseite) schneidet der P1102w verglichen mit seinen Konkurrenten hervorragend ab.

Mono-Laserdrucker werden in erster Linie für Ihre Schnelligkeit und Qualität beim Druck von Schwarz-Weiß-Texten gekauft. In dieser Kategorie unterscheiden sich die verschiedenen Geräte der verschiedenen Hersteller kaum. Sehr wohl Unterschiede stellt man allerdings dann fest, wenn man auch einmal Grafiken drucken möchte. In unserem Graustufen-Test soll der Drucker 10 verschiedene Grautöne (links), sowie einen stufenlosen „Grauverlauf“ (rechts) drucken. In beiden Kategorien steht der P1102 besser da als die direkten Konkurrenten Brother HL-L2340DW oder Samsung M2022W. Beim HP sind die Flächen gleichmäßig und der Verlauf weitestgehend streifenfrei, was die Konkurrenten nicht bieten können. Einzig negativ fällt auf, dass schwarze Objekte auf grauem Hintergrund eine leichte „weiße Aura“ um das Objekt zeigen. Der schwarze Balken auf der rechten Seite des Test-Dokuments wirkt als sei er weiß umrandet, was er im Original nicht ist. Da das restliche Ergebnis allerdings hervorragend ist und die Hauptaufgabe des Druckers wohl niemals sein wird Grafiken zu drucken, sollte man das verschmerzen können.

Wer ist die Zielgruppe? Ideal für Studenten und Akademiker

Richtig gut passt der kleine Laserdrucker in den Alltag eines Studenten. Wer oft lange Papers oder literarische Texte zu lesen hat, freut sich, diese schnell drucken zu können. Texte werden seitens der Lehrstühle heutzutage oft online zur Verfügung gestellt. Wer keine Lust hat, die Texte am Monitor zu lesen, benötigt einen Drucker der schnell und kostengünstig diese Texte zu Papier bringt. Besonders erfreulich für Studenten ist der geringe Kaufpreis, der den HP-Drucker besonders erschwinglich macht.

Hat, was man braucht – hat nicht, was man ohnehin nicht braucht.

sehr kurzes USB-Kabel des Laserjets

Wow! Kabel scheinen echt teuer zu sein! Im Ernst, etwas länger wäre durchaus praktischer gewesen. Immerhin ist überhaupt eins dabei.

Der Drucker kommt mit einer recht einfachen Ausstattung daher. Er kann Drucken. Und das via USB-Kabel (das in der Regel nicht enthalten ist, an das mitbestellen denken) (Update: Unser Testgerät hatte ein USB-Kabel mitgeliefert, das allerdings lächerlich kurz ist.) oder per WLAN. Mit letztgenanntem ist er in der Standortwahl maximal flexibel. Überall dort, wo sie eine Steckdose frei haben – und WLAN-Empfang gegeben ist – können Sie den Drucker platzieren. Außerdem können Sie somit auch bequem vom Laptop kabellos drucken.

Durch seine geringen Abmessungen (23,8 x 34,9 x 19,6 cm) nimmt der kleine HP auch kaum Platz weg. Lediglich einen Tod muss man sterben: Das Papierfach steht vorne aus dem Gerät heraus. Wen das stört, der sollte sich einmal das Modell des Mitbewerbers Brother anschauen, der mit WLAN-Funktion für ähnliches Geld zu haben ist. Bei diesem verschwindet das Papier elegant in einer integrierten Papierkasette.

Gerade die Tatsache, dass der kleine LaserJet viele Dinge nicht hat, macht ihn zu einer besonders effizienten Wahl. Wenn Sie nichts kopieren oder Scannen müssen benötigen Sie auch kein Gerät, dass deutlich mehr Platz wegnimmt und in der Anschaffung deutlich teurer ist. Es kristallisiert sich also sehr schnell heraus: Der P1102w ist für alle geeingent, denen es um’s Drucken geht. Und genau das geschieht schnell, kostensparend und in guter Qualität.

Was zahlt man denn für den Druck?

Der kleine Drucker kommt laut Angaben durch den Hersteller auf ca. 700 Seiten mit dem mitgelieferten Starter-Toner. Danach kommt man mit dem Orignal HP-Toner 85A ca. 1600 Seiten. Da dieser für rund 55€ zu haben ist, kostet die einzelne Seite ca. 3,5 Cent. Ein durschnittlicher Wert für Drucks mit Original-Tonern. Günstiger geht nur bei deutlich größeren Druckern oder wenn man einen „kompatiblen“ Toner eines Drittherstellers verwenden möchte. Einen solchen bekommt man bei gleicher Kapazität schon für bereits rund 19€. Dies ergibt Kosten pro Einzelseite von rund 1,2 Cent. Zu diesem Preis bekommt man in der Regel auch in Copyshops oder in der Universitäts-Bibliothek keine Ausdrucke. Und im Komfort der eigenen Wohnung spart man sich mit diesem Drucker auch viele Wege.

Die Installation ist eigentlich ganz einfach – aber die Anleitung wohl eher ein Witz…

Bedienfeld des Laserjet P1102w

Kein Display und nur zwei Tasten: Ob da die Einrichtung gelingt?

Die WPS-Funktion erlaubt die 1-Tasten-Einrichtung, wenn man einen WPS-fähigen Router/Accesspoint hat. Da das aber sicher nicht jeder haben wird, habe ich mich bewusst dazu entschlossen den Drucker per WLAN manuell einzurichten. Da ich auch noch einen Mac benutze, gestaltet sich das gar nicht so leicht. Denn im Handbuch heißt es für Mac-Nutzer doch tatsächlich man solle die CD einlegen und den Anweisungen folgen. Nicht nur Branchenkenner wissen, Apple verbaut schon lange keine CD-Laufwerke mehr und ich kann mich auch nicht daran erinnern, wann ich zuletzt eins gebraucht hätte. Zum Glück hab ich auf der HP-Webseite noch diese Anleitung gefunden. Darin wird erklärt, dass man den Drucker erst per LAN anschließen muss, dann kann man über den Druckertreiber auf das Web-Interface zugreifen und kann dann über den Browser das WLAN konfigurieren. Ist das gemacht, kann das USB-Kabel ab und der Drucker darf überall dort stehen wo Wlan-Empfang und Strom verfügbar ist.

Vorteile

  • dank WLAN nahezu freie Standortwahl
  • schickes Design
  • kann nur s/w drucken, aber das gut, schnell und günstig
  • mit Original-Toner günstige Drucks, mit „kompatiblem“ Toner noch günstiger

Nachteile

  • keine geschlossene Papierkasette, Papierfach steht vorne heraus
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Fazit: Der Drucker zum Drucken.

Wer die Features eines Multifunktionsdruckers nicht benötigt und auch nicht in Farbe drucken will, kann einiges an Geld sparen. Und genau hierfür ist der kleine HP LasjerJet Pro P1102w die perfekte Wahl. Trotz WLAN-Funktion ist er günstig zu haben, maximal flexibel und vor allem günstig zu betreiben. Dazu bekommt man ein Gerät einer Marke, die eine lange Tradition im Bereich der (semi-)professionellen Drucker hat. Und das zeigt sich. Vor allem im Vergleich zu den direkten Konkurrenten zeigt der HP eine deutlich bessere Druckqualität. Nicht umsonst wird der kleine Laserdrucker bei Amazon.de oft als Bestseller gelistet. Drucker bestellen und losdrucken – so einfach kann das Drucken sein!

Dieser Testbericht wurde zuletzt im Mai 2015 überarbeitet.

Bewertung des HP LaserJet Pro P1102w

  • Druckqualität95%
  • Druckgeschwindigkeit75%
  • Betriebskosten80%
  • Preis/Leistungsverhältnis85%
  • Gesamt-Bewertung84%
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5 Anmerkungen

  1. Alexander sagt:

    Hallo, muss man bei diesem Drucker die Trommel und Fixiereinheit wechseln und wie viele Seiten kann man bis zum Wechsel drucken?

  2. Alexander sagt:

    Update: Ich habe mir das Gerät gekauft. Leider sind auf jedem ausgedruckten Blatt zwei vertikale Rillen zu sehen. Auf Nachforschungen im Internet scheint dies ein sehr häufiges Problem zu sein. Ist dieses Problem beim Test nicht aufgefallen? Viele Berichte zu diesem Fehler sind schon mehrere Jahre alt und selbst bei den aktuellen Geräten wurde dieser Mangel nicht abgestellt.

    • druckcheck.com sagt:

      Hallo Alexander,
      ich kann natürlich nicht für alle Modelle sprechen, aber bei meinem Test-Exemplar kann ich versichern, dass diese Rillen nicht zu sehen waren bzw. sind. Mein Testgerät war kein vom Hersteller verschicktes Leihgerät, sondern von mir normal im Einzelhandel gekauft. Nach dem Test habe ich den Drucker innerhalb der Familie weiterverkauft. Dort wird er bis heute benutzt und zeigt keinerlei Probleme. Ob es ein häufiges Problem ist oder nicht kann ich nicht beurteilen, da ich eben nur ein Exemplar getestet habe. Meins war wie gesagt aber einwandfrei und da im Einzelhandel gekauft auch definitv nicht vorselektiert.

      Tut mir leid, dass du kein Glück mit dem Drucker hattest, ich würde mich an den Hersteller oder an den Verkäufer wenden, schließlich ist das ja ein eindeutiger Mängel, der beseitigt werden muss!

      Viele Grüße
      Etienne

  3. Alexander sagt:

    Hallo Etienne,

    ich habe mich an HP gewandt und mir wurde innerhalb von 2 Tagen ein aufbereitetes Austauschgerät zugesandt. Leider weist auch dieses Gerät den identischen Mangel auf. Ich werde dieses Gerät an HP zurücksenden. Meinen über Amazon gekauften Drucker werde ich wohl auch an Amazon zurücksenden. Ich überlege nun, ob ich mir den gleichen Drucker noch einmal zusenden lasse oder auf einen anderen Typ umsteigen soll. Welches vergleichbare Gerät würdest Du empfehlen?

    Danke und viele Grüße
    Alexander

    • Nico sagt:

      HP hat eine unfassbar schlechte Qualität meiner Meinung nach. Ich selber besaß ein HP Notebook aber dieses ging auch schnell zur Neige….besser sind da die Drucker von Brother und co

Ihre Anmkerkungen

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